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CVP-Nationalrat outet sich als Schwarzseher

Alois Gmürs Brauerei zahlt nur Radiogebühren, obwohl sie auch einen Fernseher hat. Das verriet der Nationalrat in einem Interview. Eine Busse droht ihm deswegen kaum.

CVP-Nationalrat Alois Gmür.
CVP-Nationalrat Alois Gmür.
Gaetan Bally, Keystone

Eigentlich müsste die Einsiedler Brauerei Rosengarten jährlich 600 Franken für den Empfang von Radio und Fernsehen bezahlen. Sie entrichtet aber nur gut 200 Franken – dank einer Falsch­deklaration. Das ist pikant. Denn die Brauerei gehört CVP-Nationalrat Alois Gmür und seiner Familie.

Das Unternehmen gab der Billag an, nur Radio zu hören. Im Büro steht aber auch ein alter Fernseher, auf dem gelegentlich ein Tennismatch mit Roger Federer läuft. Dies hat Gmür am Montag in einem Interview mit der «Neuen Luzerner Zeitung» freimütig bekannt gegeben.

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