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«Das kann kein Psychiater!»

Lebenslänglich verwahrt: Blick aus einer Zelle der Strafanstalt Pöschwies.

2004 haben wir die Verwahrungsinitiative angenommen. Trotzdem wurde nun gemäss SonntagsZeitung ein Täter freigelassen, der bereits mehrfach Kinder missbraucht und eine Achtjährige vergewaltigt hat. Wie soll man das als Laie verstehen?

Vielleicht lässt sich das gar nicht genauer sagen.

Was schlagen Sie vor?

Der ehemalige Tessiner Staatsanwalt engagierte sich unter anderem für die Pädophileninitiative: Paolo Bernasconi.

Dann würden aber die Forderungen der Initiative nicht erfüllt, wenn Gerichte keine lebenslängliche Verwahrung mehr anordnen könnten.

Ist die Verwahrungsinitiative wirkungslos?

Akzeptiert das Urteil des Bezirksgerichts Baden nicht: Nicole Trezzini, die Mutter von Lucie. (29. Februar 2012)
«Das Gericht hat sauber gearbeitet»: Matthias Fricker, der Pflichtverteidiger von Daniel H.  (29. Februar 2012)
Daniel H. war bereits im Jahr 2004 wegen versuchter Tötung einer jungen Frau verurteilt worden. Hier im Bild posiert der heute 28-jährige Gewaltstraftäter (vorne) mit Mitgefangenen im Kraftraum des Massnahmenzentrums Arxhof (BL).
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Nun hat der Täter, der unter anderem eine Achtjährige vergewaltigt hat, auch noch eine Abfindung von über 50'000 Franken bekommen. Er war länger eingesessen als vorgesehen, weil die Solothurner Justiz die stationäre Therapie verlängern wollte.

Dieses Urteil bestätigt einmal mehr all jene, die behaupten, dass es wichtiger ist, den Täter korrekt zu behandeln, als die Bevölkerung zu schützen.