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Das lukrative Geschäft der Schlepper von Calais

Wer als Flüchtling gefahrlos von Frankreich nach Grossbritannien übersetzen will, der braucht vor allem eins: Geld.

Fahnder durchsuchen einen LKW nach Flüchtlingen. Foto: Jeff J. Mitchell (Getty Images)
Fahnder durchsuchen einen LKW nach Flüchtlingen. Foto: Jeff J. Mitchell (Getty Images)

Monatelang haben die Polizisten der mobilen Suchbrigade von Calais die vier Albaner und ihre beiden französischen Freundinnen beschattet, dann haben sie zugeschlagen. Nach einer Nacht in Untersuchungshaft gestand einer von ihnen. Mit Tränen in den Augen erklärte der Bruder des Hauptverdächtigen, wie alles abgelaufen sei: Knapp 50 Transporte von insgesamt 255 Flüchtlingen hätten sie organisiert. Allesamt Albaner. 149 seien durchgekommen. Auf mehr als 2 Millionen Euro in nicht einmal zweieinhalb Monaten schätzt die Polizei den Umsatz des Schleuserrings.

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