Lammer schiesst Lugano zum Sieg gegen Ex-Club

Der HC Lugano bezwingt den EV Zug in der Verlängerung. Dominic Lammer entscheidet das Spiel.

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Lugano verlängerte seine Siegesserie mit dem 2:1 nach Verlängerung gegen Zug auf drei Partien. Der EVZ hat jetzt hingegen dreimal in Serie verloren. Zum Matchwinner wurde ausgerechnet Dominic Lammer, der ex-Zuger konnte freistehend einschiessen. Eine Mitschuld trug Zugs Goalie Leonardo Genoni, der sich kurz vorher nicht konsequent genug aus dem Tor begeben hatte.

Zugs Topskorer Gregory Hofmann blieb gegen sein ex-Team erfolglos, für das einzige EVZ-Erfolgserlebnis sorgte Nachwuchsstürmer Sven Leuenberger mit seinem ersten Saisontor, in Unterzahl. Alessio Bertaggia. der unlängst vorzeitig seinen Vertrag verlängerte, glich in Überzahl aus, es war schon sein sechstes Saisontor.

Erste Punkte für Simpson

Fribourgs neues Trainer-Triumvirat mit Christian Dubé, Pavel Rosa und Berater Sean Simpson kommt nach zwei Niederlagen zu den ersten Punkten. Das 3:2 gegen Lausanne war hart erkämpft. Viktor Stalberg brachte die Einheimischen schon früh in Führung, für das schwedische Kraftpaket war es der fünfte Saisontreffer. Dreimal hatte Gottéron zuletzt verloren, wer nun aber auf rasche Besserung gehofft hatte, sah sich getäuscht. Vielmehr war es Yannick Herren, der zu Beginn des Schlussabschnitts mit einem «Laserpass» von Fabian Heldner losziehen und ausgleichen konnte.

Im Gegensatz zu anderen Situationen konnten die Freiburger mit diesem Rückschlag aber umgehen und gingen bald wieder in Führung, in Überzahl durch Killian Mottet. Erneut war es Herren, der mit seinem zweiten Tor des Abends ausglich. Zweieinhalb Minuten vor Schluss schoss dann Goldhelm David Desharnais die Gastgeber ins Glück.

Davos in der Leventina abgeklärt

Ambri-Piotta droht den Anschluss an die Playoff-Plätze schon im Oktober langsam zu verlieren. Die Leventiner setzten am Schluss gegen Davos alles auf eine Karte, konnten aber das 2:3 nicht mehr verhindern. Bei den Bündnern, die wegen der Renovation ihrer Heimstätte seit Saisonstart mehrheitlich auswärts angetreten sind, spielte das ausländische Personal eine tragende Rolle. Matias Tedenby, Otso Rantakari und Perttu Lindgren erzielten bis nach zwei Dritteln die Tore zum 3:1, für die Gastgeber traf derweil einzig Hofer zum temporären 1:1.

Das Team von Luca Cereda muss sich an der eigenen Nase nehmen, es liess beim Stande von 1:1 eine doppelte Überzahl von rund 40 Sekunden Dauer ungenutzt. Die Enttäuschung der letzten Saison hat damit die Überraschung der letzten Saison schon klar distanziert; Davos liegt sechs Punkte vor Ambri, dies bei fünf ausgetragenen Spielen weniger.

SCB in extremis

Der Meister Bern lag gegen Servette viermal in Rückstand – und gewann am Ende doch. Captain Simon Moser traf in der Verlängerung zum 5:4. Dank Marc Arcobello blieb der Favorit im Spiel. Der US-Amerikaner traf wie am Vortag gegen Biel doppelt. In der hektischen Schlussphase brachte Verteidiger Calle Andersson den SCB 44 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit mit seinem Tor in die Verlängerung. Dort nutzte Bern eine Strafe gegen Genfs Goalie Mayer und kam in extremis zum Sieg.

Lugano - Zug 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) n.V.
6027 Zuschauer. – SR Tscherrig/Rohatsch, Obwegeser/Cattaneo.
Tore: 26. Leuenberger (Albrecht/Ausschluss Klingberg) 0:1. 38. Bertaggia (Sannitz, Bürgler/Ausschluss McIntyre) 1:1. 63. (62:11) Lammer (Klasen) 2:1.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Lugano, 2-mal 2 plus 10 Minuten (Klingberg) gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Hofmann.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Wellinger; Klasen, Lajunen, Zangger; Fazzini, Romanenghi, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Jörg, Haussener, Lammer.
Zug: Genoni; Diaz, Stadler; Schlumpf, Alatalo; Morant, Zgraggen; Thiry; Klingberg, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Bachofner; Simion, McIntyre, Leuenberger; Langenegger, Albrecht, Zehnder.
Bemerkungen: Lugano ohne Morini und Walker. Zug ohne Schnyder, Thorell und Senteler (alle verletzt). Timeout Lugano (45.).

Ambri-Piotta - Davos 2:3 (0:1, 1:2, 1:0)
5592 Zuschauer. – SR Salonen/Fluri; Ambrosetti/Kehrli.
Tore: 5. Tedenby (Corvi) 0:1. 26. Hofer (Müller) 1:1. 37. Rantakari (Baumgartner) 1:2. 39. Lindgren (Palushaj) 1:3. 54. Hofer (Plastino) 2:3.
Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6-mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Fora; Lindgren. Ambri-Piotta: Manzato; Ngoy, Fischer; Fora, Dotti; Plastino, Jelovac; Payr; Trisconi, Flynn, Kneubuehler; Bianchi, Goi, Incir; Hofer, Müller, D'Agostini; Neuenschwander, Dal Pian, Mazzolini; Zwerger.
Davos: Sandro Aeschlimann; Du Bois, Jung; Rantakari, Paschoud; Stoop, Guerra; Kienzle; Marc Wieser, Lindgren, Palushaj; Herzog, Corvi, Tedenby; Ambühl, Baumgartner, Eggenberger; Frehner, Marc Aeschlimann, Dino Wieser; Bader.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Conz, Rohrbach, Kostner, Sabolic und Novotny. Davos ohne Nygren, Buchli und Heinen (alle verletzt). – Timeouts: Ambri (58:03); Davos (59:48). – Ambri ab 58:08 ohne Goalie.

Fribourg-Gottéron - Lausanne 3:2 (1:0, 0:0, 2:2)
6403 Zuschauer. – SR Lemelin/Müller, Altmann/Kovacs.
Tore: 4. Rossi (Stalberg) 1:0. 42. Herren (Heldner) 1:1. 48. Mottet (Ausschluss Lindbohm) 2:1. 51. Herren (Junland, Jeffrey/Ausschluss Desharnais) 2:2. 58. Desharnais (Mottet, Furrer) 3:2.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Fribourg, 6-mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Desharnais; Bertschy.
Fribourg: Waeber; Gunderson, Stalder; Marti, Abplanalp; Kamerzin, Furrer; Chavaillaz, Schneeberger; Brodin, Walser, Vauclair; Rossi, Schmutz, Stalberg; Schmid, Desharnais, Lhotak; Lauper, Marchon, Mottet. Lausanne: Boltshauser; Heldner, Junland; Lindbohm, Frick; Grossmann, Genazzi; Nodari, Oejdemark; Bertschy, Jeffrey, Vermin; Leone, Emmerton, Kenins; Moy, Almond, Herren; Traber, Froidevaux, Antonietti.
Bemerkungen: Fribourg ohne Bykow, Forrer und Sprunger, Lausanne ohne Jooris (alle verletzt) und Wärn (überzähliger Ausländer). – Timeout Lausanne (48./Coach's Challenge).

Bern - Servette 5:4 (1:1, 1:2, 2:1, 1:0) n.V.
15'747 Zuschauer. – SR Stolc (AUT)/Wiegand, Kaderli/Seewald (AUT).
Tore: 8. Douay (Maillard, Tömmernes) 0:1. 16. Arcobello (Burren) 1:1. 26. (25:31) Wingels (Fehr/Ausschluss Kämpf) 1:2. 26. (26:00) Arcobello (Ruefenacht, Moser) 2:2. 38. Rod 2:3. 56. Scherwey (Untersander, Mursak/Ausschluss Jacquemet) 3:3. 59. (58:26) Fehr (Mercier, Winnik) 3:4. 60. (59:16) Andersson (Untersander, Arcobello) 4:4 (ohne Torhüter). 62. (61:27) Moser (Untersander, Arcobello/Ausschluss Mayer) 5:4.
Strafen: je 3-mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Moser; Wingels.
Bern: Caminada; Untersander, Colin Gerber; Andersson, MacDonald; Burren, Blum; Henauer; Ruefenacht, Arcobello, Moser; Sciaroni, Mursak, Praplan; Berger, Ebbett, Scherwey; Grassi, Bieber, Kämpf.
Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Mercier, Völlmin; Le Coultre; Wick, Fehr, Winnik; Wingels, Smirnovs, Rod; Douay, Berthon, Maillard; Bozon, Kast, Miranda.
Bemerkungen: Bern ohne Pestoni, Beat Gerber, Krueger, Heim, Jeremi Gerber (alle verletzt) und Koivisto (überzähliger Ausländer), Servette ohne Richard, Fritsche, Tanner (alle verletzt) und Olsson (überzähliger Ausländer). – Lattenschuss Wick (2.). – Timeout Bern (59:11).

(mke/rek)

Erstellt: 26.10.2019, 23:14 Uhr

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