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Die Provokation des hohen Alters

Immer mehr Menschen werden immer älter, aber auch immer gebrechlicher.

Hochaltrigkeit beginnt, wenn der Alltag nicht mehr ohne fremde Hilfe bewältigt wird.
Hochaltrigkeit beginnt, wenn der Alltag nicht mehr ohne fremde Hilfe bewältigt wird.
U. Markus, Keystone

Hochaltrigkeit ist eine Errungenschaft, auf die wir stolz sein können. Sie ist nicht das Problem, das dauernd herbeigeredet wird, aber eine Provokation ist sie schon.

Das vierte Lebensalter oder eben Hochaltrigkeit beginnt, wenn körperliche oder geistige Einschränkungen so gravierend sind, dass der Alltag nicht mehr ohne fremde Hilfe bewältigt werden kann. Dass heute immer mehr Menschen dieses vierte Alter erreichen, stellt den Wahn von der ewigen Jugend, der unerschöpflichen Tüchtigkeit, der Unersetzbarkeit, der «Ich AG» radikal infrage. Sie zeigt, was wir Menschen in unserem Leben von Anfang an eben auch sind: bedürftig und aufeinander angewiesen.

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