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Eine schwer fassbare Heldin

Die «Zivilgesellschaft» hat im Abstimmungskampf um die Durchsetzungsinitiative eine entscheidende Rolle gespielt. Sie erneut zu mobilisieren, wird anspruchsvoll.

Siegerinnen: Bundesrätin Simonetta Sommaruga und Flavia Kleiner, Co-Präsidentin von «Operation Libero». Foto: Anja Burri
Siegerinnen: Bundesrätin Simonetta Sommaruga und Flavia Kleiner, Co-Präsidentin von «Operation Libero». Foto: Anja Burri

Wichtige Abstimmungen bringen ­Helden hervor. Der Held des EWR-Neins von 1992 hiess damals Christoph ­Blocher. Mit dem Nein zur Durch­setzungs­initiative entdeckt die Schweiz eine alte Heldin neu: die «Zivilgesellschaft». Diese, so heisst es nun überall, habe den Sieg über die SVP erst möglich gemacht. Auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist begeistert: «Wir haben ein beeindruckendes und in dieser Form neues Engagement der Zivilgesellschaft erlebt», sagte sie am Sonntag. Die SP-Justizministerin, die sich auf den nächsten Abstimmungskampf gegen die SVP vorbereitet, hofft, «dass dieses Engagement weitergeht».

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