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Federer wahrt Halbfinal-Chance beim grossen Finale

Nach der Auftaktniederlage beim ATP-Finale in London kehrt Roger Federer zum Siegen zurück. Er schlägt Matteo Berrettini in zwei Sätzen.

Stefanos Tsitsipas gewinnt die ATP-Finals! Der Grieche setzt sich in einem hochstehenden Endspiel gegen den Österreicher Dominic Thiem durch.
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Keystone
Obwohl Thiem den grössten Titel seiner Karriere verpasst, freut er sich über die Finalisten-Trophäe.
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Keystone
Der Schweizer hat sich für das letzte Turnier des Jahres die Haare geschnitten und lässt den Bart wachsen.
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Clive Brunskill/Getty Images
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17-mal hat Roger Federer (ATP 3) am ATP-Finale teilgenommen und nun auch zum 17. Mal seinen zweiten Match gewonnen. Dank dem 7:6 (7:2), 6:3-Erfolg über Matteo Berrettini (ATP 8) wahrt der 38-Jährige die Chance, sich für den Halbfinal zu qualifizieren. Es wäre das 16. Mal. Er war einzig 2008 in Shanghai gescheitert, als er angeschlagen war. Die Aufgabe am Donnerstag wird aber schwierig, weil er auf Novak Djokovic (ATP 2) trifft.

Der erste Satz plätscherte lange vor sich hin. Die beiden Protagonisten dominierten mit dem Aufschlag, sehenswerte Ballwechsel hatten Seltenheitswert. Der Baselbieter und der 15 Jahre jüngere Römer steuerten auf direktem Weg auf ein Tiebreak zu, als im zwölften Game der Favorit wie aus dem Nichts doch noch zu einer Breakchance kam. Berrettini, der zuvor fast ausschliesslich auf die Rückhand oder den Körper Federers serviert hatte, visierte für einmal die Vorhand an und bereitete so den wichtigen Punktgewinn vor. Kurz darauf kam es doch zum Tiebreak, in dem Federer nach dem Seitenwechsel drei Punktgewinne aneinanderreihte und sich so 7:2 durchsetzte.

Zittern kurz vor Schluss

Der sechsmalige Champion am ATP-Finale setzte seinen Zwischenspurt nach dem Satzgewinn fort und nahm dem Debütanten am Rendez-vous der Top gleich zu null den Aufschlag ab. Im zweiten Durchgang boten Federer und Berrettini dem Publikum in der längst nicht ausverkauften O2-Arena etwas mehr Spektakel. Bei eigenem Service war Federer lange ungefährdet, doch bei 4:3 musste er drei Breakbälle abwehren, was er auch tat - jeweils mit Aufschlägen, die sein Gegner nicht retournieren konnte. So stand Federer nach 78 Minuten und einem weiteren Break als Sieger fest.

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