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In der Lachmaschine

Anarchie in der Agglo oder: Wie das Volkstheater die Verhältnisse zum Kippen bringt und ein heilloses Puff anrichtet. Eine Erkundung zum Saisonstart.

Jede Schräglage erzeugt Gelächter: «So es Puff» in der Inszenierung der Theatergesellschaft Horw. Foto: Dominic Cotter
Jede Schräglage erzeugt Gelächter: «So es Puff» in der Inszenierung der Theatergesellschaft Horw. Foto: Dominic Cotter

Wer weiss denn schon jedes Mal, wenn er irgendwo hineingeraten ist, warum das so passierte. Es spielt auch keine Rolle mehr, denn vorne im durchgestuhlten Saal des Pfarreizentrums geht jetzt der Vorhang auf, es ist Freitagabend kurz nach acht. Siebte Reihe, Platz 131 und 132, passable Sicht. Wir sehen einen Mann mittleren Alters, der aus komödiantischen Gründen Amadeus Meyer heisst und Kleinbürger ist. Und wir sehen Katja, die, da sie als Prostituierte arbeitet, nur einen Vornamen hat. Als es halb neun ist, sind zwei Zuhälter tot und Katja sowie eine Kiki bei Meyer eingezogen. Nicht aus Gründen der Plausibilität, sondern der Turbulenz.

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