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Kunst, die aus dem Museum stinkt

Morgen öffnet die Manifesta 11 in Zürich. Am Kunstfestival stellen 130 Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt aus. Ein Werk sorgte bereits im Vorfeld für dicke Luft.

Verwirrung und Gestank aus 80 Tonnen Zürcher Fäkalien: Mike Bouchets Manifesta-Werk im Löwenbräu-Areal. Foto: Raisa Durandi
Verwirrung und Gestank aus 80 Tonnen Zürcher Fäkalien: Mike Bouchets Manifesta-Werk im Löwenbräu-Areal. Foto: Raisa Durandi

Das Kunstwerk von Mike Bouchet ist schwierig zu finden. Es gehört nicht zu den Werken im Zürcher Löwenbräu-Komplex, die in den grossen Hallen in der Nähe des Eingangs ausgestellt sind. Weggesperrt erstreckt es sich hinter einer verschlossenen Tür auf einer Fläche, die geschätzt so gross ist wie ein 25-Meter-Schwimmbecken. Vor dem Eingang steht eine kleine Warnung für alle, die eintreten wollen: «Kunstwerk bitte nicht berühren. Die leichten Geruchs­emissionen sind Teil des künstlerischen Konzepts und ungefährlich.»

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