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«Meine Zukunft ist dunkel»

Die Schweiz weist neu eritreische Asylbewerber ab, wenn sie nicht nationaldienstpflichtig sind. Es fehlten konkrete Indizien für eine Verfolgung. Haft droht ihnen dennoch.

Er ist noch nicht im Nationaldienst und bekommt deshalb kein Asyl: Tesfaldet Kahsay. Foto: Giorgia Müller
Er ist noch nicht im Nationaldienst und bekommt deshalb kein Asyl: Tesfaldet Kahsay. Foto: Giorgia Müller

Zwei Dinge haben sich am Donnerstag, 23. Juni, dieses Jahres ereignet, die über das Schicksal von Tesfaldet Kahsay bestimmen könnten. An besagtem Tag nahm der 18-jährige Eritreer, seit eineinhalb Jahren in der Schweiz, an einer Demonstration in Genf teil. Zusammen mit mehreren Tausend Menschen protestierte er vor dem UNO-Gebäude gegen den eritreischen Präsidenten Isayas Afewerki und forderte, dieser möge wegen Verbrechen an der Menschheit vor Gericht gebracht werden.

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