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Schwaches Ich, ganz stark

Die britische Autorin Rachel Cusk erhebt das neue autobiografische Schreiben in ihrem achten Roman «Outline» zum State of the Art.

Hat keine Zeit für Realitätsimitatsgebastel: Autorin Rachel Cusk. Foto: Getty Images
Hat keine Zeit für Realitätsimitatsgebastel: Autorin Rachel Cusk. Foto: Getty Images

Lesen, mitgehen, glauben. Bewegt wandert man in Rachel Cusks Meditationsprosa vom Londoner Millionärsclub auf der ersten Seite bis zur Athener Agora am Schluss und bestaunt dabei die Fiktionalitäts­ranken, die das heute so angesagte autobiografische Schreiben hier windet. Da bleibt nichts als Adoration nach der Lektüre Cusks achtem Roman, «Outline», der jetzt, in einer eher mittelprächtigen Übersetzung, auf Deutsch vorliegt. Und dass es dieses Buch überhaupt gibt, ist ein (autobiografisches) Wunder für sich.

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