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Schweizer sollen länger arbeiten und auf Geld verzichten

Die Nationalratskommission lehnt den ständerätlichen AHV-Bonus von 70 Franken ab. Sie will das Rentenalter auf 67 Jahre erhöhen, falls das AHV-Vermögen wegschmilzt.

Arbeiten bis 67: Bereits ab 2031 droht ein längeres Arbeitsleben. Foto: Keystone
Arbeiten bis 67: Bereits ab 2031 droht ein längeres Arbeitsleben. Foto: Keystone

SVP und FDP haben mithilfe der GLP der Rentenreform in der vorberatenden Nationalratskommission ihren Stempel aufgedrückt. Die Vorgaben der Sozialkommission (SGK) für die Debatte im Nationalrat vom September weichen in wesentlichen Punkten vom Reformpaket ab, welches der Ständerat letztes Jahr geschnürt hat. Nichts wissen will eine knappe Kommissionsmehrheit insbesondere von einer Aufbesserung der AHV-Renten als Entschädigung für das Frauenrentenalter 65 und die Senkung des Umwandlungssatzes in der zweiten Säule. Gleichzeitig beschränkt die Kommission die Mehrwertsteuererhöhung zur Finanzierung der AHV-Renten auf ein Minimum, spart aber im Gegenzug bei den Witwen- und Kinderrenten. Ausserdem stellt die Sozialkommission die Weichen für eine spätere Erhöhung des Rentenalters von 65 auf 67 Jahre.

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