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Schweizer Sonderfall

Auch in der Schweiz haben die Fast-Food-Konzerne mit Wachstumsschwäche zu kämpfen. Helfen sollen neue Produkte und das Internet.

Verglichen mit den USA und anderen Märkten scheinen die Bedingungen für Fast-Food- und Softdrink-Hersteller hierzulande geradezu rosig. Die Diskussionen um gesunde Ernährung sind zwar ebenso ausgeprägt, die staatliche Regulierung aber viel geringer. McDonald’s verzeichnet in der Schweiz nach wie vor Wachstum. «Wie in den vergangenen neun Jahren wird McDonald’s auch für 2014 das Ziel erreichen, weiter zu wachsen», sagt Sprecherin Aglaë Strachwitz. Und dies trotz eines schrumpfenden ­Gesamtmarkts in der Gastronomie. Um wie viel Prozent, kann Strachwitz noch nicht sagen. Im Vorjahr betrug die Rate 0,5 Prozent. Es war das schwächste Ergebnis in der Schweizer Geschichte von McDonald’s. Begründet wurde das mit dem rückläufigen Gesamtmarkt.

Dass die Bäume auch hierzulande nicht mehr in den Himmel wachsen, liegt gemäss vielen Beobachtern an der steigenden Konkurrenz von Fast-Food-Anbietern. Kebabstände, das steigende Take-away-Angebot der Detailhändler, Kioske, die sich vom Zeitungs- zum Sandwichverkäufer wandeln und der neue Trend von gesunden, nachhaltigen und frischen Angeboten machen den Burgerbratern Kunden streitig. Gemäss mehreren Unternehmenskennern litt man bei McDonald’s schon immer ein wenig unter dem herrschenden Kundeneindruck, beim Migros-Take-away gebe es mehr fürs Geld, wie es heisst. Denn schliesslich sei ein Burger eigentlich nichts anderes als ein Sandwich.

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