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Was Mieter für gerechter halten

Warum Bürgerliche in der Wohnungspolitik gegen Reiche politisieren.

Bürgerliche und Linke haben entgegengesetzte Rezepte gegen die Wohnungsknappheit: Wohnungsbesichtigung in der Stadt Zürich.
Bürgerliche und Linke haben entgegengesetzte Rezepte gegen die Wohnungsknappheit: Wohnungsbesichtigung in der Stadt Zürich.
Keystone

Was ist mit den Zürcher Bürgerlichen los? Gerade versuchen sie im Gemeinderat, Gutverdienende von städtischen Wohnungen fernzuhalten. Damit politisieren sie direkt gegen die eigenen Wähler, berauben sie einer Chance, günstig zu wohnen.

Was nach politischem Kamikaze aussieht, folgt einer Logik der Gerechtigkeit. Bürgerliche betrachten sämtliche städtischen Wohnungen als subventioniert. Von staatlichen Privilegien soll aber nur profitieren, wer sie wirklich braucht; also niemand, der genug verdient, um eine normale Wohnung bezahlen zu können.

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