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Wer viel verdient, pendelt weiter

Mobility-Pricing sei sozial ungerecht, sagen Kritiker. Doch Gutverdiener müssten mehr als Tieflohnbezüger bezahlen – weil sie im Durchschnitt weiter pendeln.

Pendeln soll in der Schweiz teurer werden: Passagiere in einem SBB-Zug. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Pendeln soll in der Schweiz teurer werden: Passagiere in einem SBB-Zug. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Sie stellen die Mehrheit der Pendler: Büezer, die ausserhalb ihrer Wohngemeinde arbeiten. Wird nun, wie vom Bundesrat angedacht, das Fahren zu Spitzenzeiten auf beliebten Strecken teurer, trifft es diese Menschen mit kleinem Lohn besonders stark. So erzählt, treffen die Kritiker von Mobility-Pricing ins Schwarze. Die SVP bezeichnet dieses verkehrspolitische Instrument, das der Bundesrat auszutesten erwägt, als «mittelalterlich anmutende Strassenzölle», das Mobilität zum «Luxusgut» mache. Die Jungsozialisten warnen vor wachsenden Klassenunterschieden.

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