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Wahlkampf in den Zu Besuch in Trumps Herzkammer

Nirgendwo ist die Gefolgschaft für den Präsidenten so bedeutend wie im amerikanischen Rostgürtel.
Wie sieht es im Luzerne County aus, vier Jahre nach dem Treueschwur?

Zweimal haben sie für Barack Obama gestimmt. Und dann für Trump: Eileen und Richard Sorokas.
Zweimal haben sie für Barack Obama gestimmt. Und dann für Trump: Eileen und Richard Sorokas.
Foto: Thorsten Denkler

Es sind gut fünf Meilen die Sobertown Hill Road hinauf bis zur Gabelung mit dem Schotterweg. Noch ein paar Hundert Fuss in den Wald hinein, endlich das Metallgatter. Und rechts dahinter das Trump-Schild. Ein Statement, das nur zu sehen bekommt, wer wirklich zu Eileen und Richard Sorokas will. Hierher verirrt sich nicht mal der Postbote. Das Handysignal zeigt null Balken.

Richard holt drei Campingstühle hervor, die er in die Garage stellt, eine Halle, die ein halbes Dutzend jener monströsen Pick-up-Trucks Platz bietet, von denen einer hinten in der Ecke steht. Im Haus reden geht nicht. Corona. Die Sorokas tragen Hoodies, er in Rot, sie in Blau. Sie sind beide Mitte siebzig. Eileen ächzt, als sie sich in den Campingstuhl fallen lässt. Knieprobleme. Die 50 Meter von ihrem Haus bis zur Garage hat sie in einem Golf-Cart zurückgelegt.

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