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Analyse zum SonderfallZeit für eine Schweden-Bilanz ist jetzt

Frühestens in einem Jahr könne man beurteilen, ob das schwedische Modell etwas taugt. Das sagen Schweizer Lockdown-Kritiker. Das Argument ist falsch.

Jetzt bedauert er: Der schwedische Staatsepidemiologe Anders Tegnell an einer Pressekonferenz am 3. Juni in Stockholm.
Jetzt bedauert er: Der schwedische Staatsepidemiologe Anders Tegnell an einer Pressekonferenz am 3. Juni in Stockholm.
Foto: Andres Wiklund (Reuters)

Schlägt der Arzt einem Patienten mit dem Hämmerchen auf die Patellarsehne unterhalb des Knies, schnellt reflexartig der Unterschenkel nach oben. Konfrontiert man die Kritiker des Corona-Lockdown mit den desaströsen Folgen des sogenannten schwedischen Modells, dann formt ihr Sprechapparat ebenso reflexartig den Satz: «Für eine endgültige Beurteilung der schwedischen Strategie ist es noch zu früh.»

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