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Neues Corona-RegimeZürcher halten Vorgaben an Pfingsten gut ein

Die Polizeien im Kanton ziehen eine mehrheitlich positive Zwischenbilanz fürs lange Wochenende.

Menschen, aber keine Menschenmassen: Zürcher geniessen am Pfingstsamstag das schöne Wetter an der Limmat im Stadtzentrum.
Menschen, aber keine Menschenmassen: Zürcher geniessen am Pfingstsamstag das schöne Wetter an der Limmat im Stadtzentrum.
Foto: Keystone

Die Bevölkerung des Kantons Zürich hat am Pfingstsamstag und -sonntag bis auf sehr wenige Ausnahmen die Sicherheitsvorgaben zur Corona-Pandemie gut eingehalten. Die Lockerung der maximalen Gruppengrössen löste keine Massenaufläufe aus.

Die ab Samstag erlaubten Treffen bis 30 Personen führten weder in den Städten Zürich und Winterthur noch im übrigen Kantonsgebiet zu Problemen, wie die beiden Stadtpolizeien und die Kantonspolizei auf Anfrage erklärten.

Bei der Kantonspolizei gingen am Sonntag bis Ende Nachmittag «ein, zwei Handvoll» Meldungen von besorgten Bürgern ein zu mutmasslichen Verstössen, wie Mediensprecher Stefan Oberlin erklärte. Am Samstag waren es nochmals weniger. Nur in zwei Fällen wurden behördliche Corona-Sicherheitsvorgaben aber tatsächlich missachtet.

So bahnte sich am späten Samstagabend auf einem Sportplatz in Dübendorf eine Schlägerei zwischen zwei Gruppierungen, möglicherweise aus der Fussballszene, an. Ein grösseres Aufgebot der Polizei kreiste die über 80 Personen ein und verhinderte eine Eskalation der Auseinandersetzung. Nach der Erfassung der Personalien wurden alle Anwesenden weggewiesen.

Am Sonntag missachteten verschiedene Grüppchen von insgesamt etwa 40 Personen die Sperrung eines Platzes an der Töss in der Affenschlucht in Neftenbach. Auf Aufforderung der Polizei verliessen aber alle den Ort.

Auch in Zürich und Winterthur ruhig

Auch in Zürich und Winterthur hielt sich die Bevölkerung bis auf eine Ausnahme an die Sicherheitsvorgaben zur Corona-Pandemie. Die Stadtpolizei Zürich wurde am Samstag einmal mehr auf dem Sechseläutenplatz aktiv, wo sich Gegner von Covid-19-Massnahmen des Bundesrates versammelten. Die Stadtpolizei verhinderte mit «aktiven Ansprachen» eine eigentliche Kundgebung.

In Zürich genossen am Samstagabend viele Menschen das schöne Wetter an den offenen Bereichen des Seeufers und an der Limmat im Stadtzentrum. Auch die Altstadtgassen waren belebt, wie sich bei einem Augenschein vor Ort zeigte. Grössere Menschenansammlungen indes waren nicht auszumachen.

Auch beim ersten Gottesdienst im Zürcher Grossmünster seit der Lockerung der Corona-Massnahmen am Pfingstsonntag konnten die Sicherheitsabstände gut eingehalten werden.

Besucht, aber nicht überfüllt: Beim ersten Gottesdienst im Zürcher Grossmünster seit der Lockerung der Corona-Massnahmen am Pfingstsonntag konnten Sicherheitsabstände gut eingehalten werden.
Besucht, aber nicht überfüllt: Beim ersten Gottesdienst im Zürcher Grossmünster seit der Lockerung der Corona-Massnahmen am Pfingstsonntag konnten Sicherheitsabstände gut eingehalten werden.
Foto: Keystone

Die nicht allzu zahlreichen Besucher verteilten sich gut auf die zahlreichen Bänke der evangelisch-reformierte Kirche in der Altstadt von Zürich. Wie auf Fotos zu sehen ist, konnten die Sicherheitsabstände problemlos eingehalten werden.

SDA

2 Kommentare
    Richard F

    Zur Kontrolle der Polizei gehört nicht nur am Wochenende etwas zu spazieren, wo kaum Regeln eingehalten wurdenmit wenigen Strafen. Ich sehe nie einen Polizisten unter der Woche in der City oder in Oerlikon oder im Migros, Coop etc.

    Sie sind meisten versteckt in einem Bus zu viert. Es ist ein trauriges Bild einer Polizei, die nicht präsent und Sichtbar ist. Die Umsetzung der Coronaregeln war eine Katastrophe. Und daneben Radfahrer gefährden Kinder und ältere Menschen auf dem Gehsteig etc. Der Auftrag von der Vorgesetzten ist ja, Radfahrer sind nicht die 1 Priorität. Und somit sind den Verantwortlichen die Kinder und älteren Personen gleich und können ja umgefahren werden.