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Grosse Nachfrage nach BegegnungsräumenZürcher Jugendtreffs rüsten sich für die Teilöffnung

Bald sollen Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren wieder die Jugendtreffs der offenen Kinder- und Jugendarbeit besuchen dürfen. Wegen der 15-Personen-Regel werden sie gestaffelt empfangen.

Kann vielleicht bald wieder ältere Jugendliche empfangen: Die Einrichtung für offene Jugendarbeit – OJA für Kreis 3 und 4 in Zürich.
Kann vielleicht bald wieder ältere Jugendliche empfangen: Die Einrichtung für offene Jugendarbeit – OJA für Kreis 3 und 4 in Zürich.
Foto: Doris Fanconi

«Wir begrüssen den Bundesratsentscheid sehr», sagt Giacomo Dallo, Geschäftsführer der Offenen Jugendarbeit Zürich (OJA) am Telefon. Die Altersgrenze, die bis anhin bei 16 Jahren lag, auf 18 Jahre anzuheben, sei aus seiner Sicht sowohl sinnvoll als auch vertretbar.

Eigentlich wäre die Zielgruppe der OJA die 12- bis 18-Jährigen. Aufgrund der Pandemiemassnahmen mussten sie diese jedoch auf einmal trennen – über 16-Jährige durften das Angebot der Offenen Jugendarbeit nicht mehr nutzen. In besonders gut besuchten Einrichtungen mussten deswegen in den letzten Wochen ältere Jugendliche abgewiesen werden. «Darüber waren viele nicht erfreut, und man sah ihnen die Enttäuschung an», so Dallo. Mancherorts habe es Diskussionen gegeben, mehrheitlich hätten die über 16-Jährigen die Regeln aber akzeptiert. Zudem gab es für die 16- bis 18-Jährigen die Möglichkeit, für eine Beratung einzeln in die Jugendtreffs zu kommen. Ein Angebot, das rege genutzt wurde. «Doch nun können wir unsere Arbeit endlich wieder für unsere gesamte Zielgruppe leisten», sagt Dallo.

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