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Abstimmen mit 16 JahrenJungpolitiker machen Druck auf Jositsch und Co.

Nächsten Montag entscheidet der Ständerat, ob bereits 16-Jährige abstimmen dürfen. Das Zürcher Jugendparlament wittert Chancen – und verstärkt das Lobbying.

Die Stimme der Jungen soll in der Schweizer Politik mehr Gehör finden: Zürcher Jugendliche bei einer Debatte 2018 im Rathaus am Limmatquai.
Die Stimme der Jungen soll in der Schweizer Politik mehr Gehör finden: Zürcher Jugendliche bei einer Debatte 2018 im Rathaus am Limmatquai.
Foto: Reto Oeschger

Der kommende Montag wird zu einer Art Schicksalstag – zumindest aus Sicht vieler Jungpolitikerinnen und -politiker. Dann entscheidet aller Voraussicht nach die Staatspolitische Kommission des Ständerats über eine Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre.

Es könnte spannend werden: Der Nationalrat hatte eine entsprechende parlamentarische Initiative der Grünen Sibel Arslan vergangenen September mit 98 zu 85 Stimmen gutgeheissen. Ja stimmten neben den Grünen und der SP auch die GLP und Mitglieder der FDP- und der Mitte-Fraktion. Arslan hatte den Rat aufgefordert, die Gelegenheit zu nutzen, «Schweizer Geschichte zu schreiben». Das Abstimmungsresultat wurde im Saal mit Applaus quittiert.

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