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Super-RecognizerZürcher Polizei setzt auf Gesichtsprofis für Verbrecherjagd

Hochbegabte in Sachen Gesichtserkennung sollen in Stadt und Kanton bei der Verbrechensbekämpfung helfen. Ein Pilotprojekt zeigt aber: Ausnahmekönner sind selten.

Gesichtserkennung gilt als wichtiges Instrument der Fahndung. Polizisten gleichen Aufnahmen von
Überwachungskameras mit Bildern von Verdächtigen ab.
Gesichtserkennung gilt als wichtiges Instrument der Fahndung. Polizisten gleichen Aufnahmen von
Überwachungskameras mit Bildern von Verdächtigen ab.
Foto: Axel Heimken (Keystone)

In Zürich prüfen Stadt- und Kantonspolizei derzeit, wie sie künftig solche Gesichtserkennungspofis einsetzen können, um Verbrechen aufzuklären oder zu verhindern. Den Stein ins Rollen gebracht hat ein Winterthurer Stadtpolizist. Lorenz Wyss arbeitet seit sieben Jahren als Fahnder und hat vor kurzem eine Diplomarbeit über den Nutzen von Super-Recognizern verfasst. Auf das Thema ist er bei einer internationalen Taschendiebstahl-Konferenz gestossen. Wyss ist überzeugt, dass Gesichtsprofis die Aufklärungsquote bei ungeklärten Delikten erhöhen, Straftaten verhindern und fälschlich beschuldigte Personen entlasten könnten.

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