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Zürcher Politiker müssen ausweichenÜberraschender Ersatz fürs Zürcher Rathaus

Die Zürcher Räte sollen ab 2022 im Kirchgemeindehaus und der angebauten Bullingerkirche im Kreis 4 tagen.

Umbau der Kirchgemeindehaus kostet zwischen 5 und 10 Millionen

Auch aktuell tagen die Räte nicht im Ratshaus

SDA

9 Kommentare
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    Andreas Diethelm

    Der dringendste Reformbedarf besteht beim parlamentarischen Betrieb. wo vornehmlich und mehr rituell als hörenswert für die Tribüne geredet wird, die eigentliche Politik aber anderswo spielt. Aus Sicht mitteilsamer Repräsentanten ist es natürlich doppelt kränkend, wenn darüber hinaus die Tribüne leer ist. Das liegt aber mit Sicherheit nicht an der schlechten Sicht, sondern am Gebotenen. Dringender als grössere Tribünen und bequemere Sitze und Pulte zu fordern, ist es über Kompetenz und Transparenz, über Zusammensetzung der immer mehr überforderten vorberatenden Kommissionen nachdenken. Aber das wäre ja anstrengend, also wird über das Gebäude geredet und ob man nicht lieber einen „Volkspalast“ bauen solle. Klar ist auch, dass Räume, die für den Kantonsrat nach eigenem Befinden gut genug sind, den Ansprüchen des Gemeinderat nicht genügen. Gefordert wäre auch die Politikwissenschaft, die sich aber gerade tot stellt. Das Kirchgemeindehaus ist eine gute Zwischenlösung. Und wenn in Zukunft sich wieder Situationen einstellen sollten, die nach mehr Platz rufen, werden in der Stadt für ein paar Dutzend(!) Kirchen und Kirchgemeindehäuser passende Mieter gesucht. Da braucht noch lange nichts gebaut zu werden.