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Angriffe auf Zürcher LGBT-CommunityStadtpolizei erfasst neu «Hate-Crimes»

Wenn Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung angegriffen werden, müssen Polizisten das künftig erfassen. Der Zürcher Stadtrat erhofft sich so mehr Anzeigen.

Ein Auto der Zürcher Stadtpolizei zeigt vor einem bekannten Zürcher Queer-Club Präsenz.
Ein Auto der Zürcher Stadtpolizei zeigt vor einem bekannten Zürcher Queer-Club Präsenz.
Foto: Samuel Schalch

Ab dem kommenden Jahr muss die Stadtpolizei Zürich erfassen, wenn jemand in Zürich wegen seiner sexuellen Orientierung attackiert wird. Sie habe den Auftrag erhalten, «ein Konzept zur Erfassung von Hate-Crimes zu erstellen und die Erfassung ab dem 1. Januar 2021 sicherzustellen», schreibt der Stadtrat in einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort auf eine dringliche schriftliche Anfrage.

Damit erfüllt der Stadtrat eine Forderung, die der Gemeinderat im November 2019 gestellt hatte. Die SP-Gemeinderätin Simone Brander und ihr Parteikollege Patrick Hadi Huber erhofften sich von ihrem Vorstoss statistisch belastbare Daten über sogenannte Hassverbrechen an Menschen der LGBT-Community (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transmenschen und weitere sexuelle Minderheiten).

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