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Fertig mit Top FiveZürcher SVP und FDP haben genug voneinander

Die bürgerlichen Parteien ziehen nächstes Jahr ohne Bündnis in die Stadtwahlen. So wollen sie eine Grossniederlage wie 2018 verhindern.

Die einzigen Bürgerlichen, die sich im März 2018 freuen konnten: Die FDP-Stadträte Filippo Leutenegger und Michael Baumer gratulieren sich zur Wahl.
Die einzigen Bürgerlichen, die sich im März 2018 freuen konnten: Die FDP-Stadträte Filippo Leutenegger und Michael Baumer gratulieren sich zur Wahl.
Foto: Reto Oeschger

Jede ist sich selbst am nächsten. Mit diesem Ansatz versuchen die bürgerlichen Parteien, bei den Wahlen 2022 die links-grüne Vorherrschaft in der Stadt Zürich zu brechen.

2018 verfolgten sie eine umgekehrte Strategie. FDP, SVP und CVP bildeten das Bündnis Top Five. Fünf bürgerliche Kandidierende (2 FDP, 2 SVP, 1 CVP) fochten in gemeinsamen Auftritten und in gemeinsamer Aufmachung für ein «liberales Zürich». Parteilogos gab es keine auf den Top-Five-Plakaten.

Top Five zerschellte am Gegner. Links-Grün ging so stark aus den Wahlen hervor wie noch fast nie. Die SVP verlor vier Prozent Wähleranteile, die CVP scheiterte an der Fünf-Prozent-Hürde und flog aus dem Parlament. Einzig die zwei FDP-Kandidaten schafften es in den Stadtrat.

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