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Erster Zmittag draussen Zürcher Vorfrühlingserwachen

Der Winter schwächelt. Die Sonne drängt. Vor lauter Wonne vergisst man beinahe, die Suppen vom Sphères zu essen.

Suppe vom Sphères auf den Stufen am Fluss.
Suppe vom Sphères auf den Stufen am Fluss.
Foto: Sabina Bobst

Manche Tage sind so schön, dass sie die sprachlichen Fähigkeiten von zwei Testessern überfordern.

«Wie ein Gemüsebeet in der Sahara», versucht es der Vegi. «Wie ein Filet nach wochenlanger Diät», frohlockt der Karnivore.

Die zwei schwärmen von jenem Freitag Anfang Februar, dem ersten Vorfrühlingstag des Jahres 2021, mild, sonnig, verheissungsvoll. Er folgte auf zwei düstere Lockdown-Monate. Und kurz darauf bewies der Winter noch einmal eiskalt seine Fähigkeiten.

Wie Murmeltiere nach dem Winterschlaf

Die zwei nutzen die meteorologische Barmherzigkeit, um wieder einmal gemeinsam lönschen zu gehen. Womit sie dem gleichen Reflex folgen wie sehr viele andere. Blinzelnd tappen die Zürcherinnen durch die Strassen, Murmeltiere nach dem Winterschlaf, sich langsam wieder an ihren Lebensraum gewöhnend. Plötzlich diese Menschen, plötzlich dieses Leben, plötzlich dieses Miteinander – und all die Schlangen vor den Take-aways.

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