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«Babyfarmen» für Schweizer PaareZürich will illegale Adoptionen aus Sri Lanka aufarbeiten

In den 80ern adoptierten Hunderte Paare unter dubiosen Umständen Babys aus Sri Lanka. Die Behörden schauten weg. Die Justizdirektion will dem nun nachgehen.

Adoptierte finden ihre leiblichen Eltern kaum mehr – die Geburtspapiere waren oft gefälscht.
Adoptierte finden ihre leiblichen Eltern kaum mehr – die Geburtspapiere waren oft gefälscht.
Foto: Adrian Moser

Sie setzten werdende Mütter unter enormen Druck, ihr Kind zur Adoption freizugeben, fälschten Geburtspapiere und bezahlten Frauen dafür, sich fälschlicherweise als Mutter auszugeben: Die Vermittlungsstellen, über die Schweizer Paare in den 80ern Hunderte Babys aus Sri Lanka adoptierten, agierten oft illegal. Für die meisten Adoptierten ist es nicht möglich, ihre leiblichen Eltern je wiederzufinden.

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