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Vereinbarung unterzeichnetZürich will Plastiksammlung fördern

Der nicht verwertbare Restabfall solle in einer Schweizer Entsorgungsanlage zur Erzeugung von Strom und Wärme verwendet werden.

Der Anteil von Plastikabfällen in einem durchschnittlichen Kehrichtsack beträgt rund zehn Prozent.
Der Anteil von Plastikabfällen in einem durchschnittlichen Kehrichtsack beträgt rund zehn Prozent.
Foto: Valérie Chételat

Der Kanton will die separate Sammlung von Plastikabfällen fördern: Die Baudirektion hat eine Vereinbarung mit dem Verein Schweizer Plastic Recycler (VSPR) abgeschlossen. Die dazu gehörenden Recyclingunternehmen verpflichten sich dabei, hohe Umweltstandards einzuhalten. Dies soll den Gemeinden die Suche nach einem Entsorgungsunternehmen erleichtern.

Für die Gemeinden sei es bisher schwierig gewesen, zu beurteilen und zu überprüfen, ob ein Entsorgungsunternehmen separat gesammelte Plastikabfälle wirklich ökologisch und sinnvoll verwerte, teilte die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mit.

Der nicht verwertbare Restabfall solle nicht in fernen Ländern unsachgemäss abgelagert oder verbrannt werden. Stattdessen solle er in einer Schweizer Entsorgungsanlage zur Erzeugung von Strom und Wärme verwendet werden. Die Baudirektion hofft nun, dass die neue Vereinbarung der ökologisch sinnvollen Separatsammlung von Kunststoffen starken Schub verleiht.

Zehn Prozent im Kehrichtsack sind Plastikabfall

Für eine sinnvolle Verwertung von Plastikabfällen sei es wichtig, einen möglichst hohen Anteil davon wieder für die Herstellung neuer Kunststoffprodukte zu verwenden. Der Anteil von Plastikabfällen in einem durchschnittlichen Kehrichtsack beträgt rund zehn Prozent.

SDA

14 Kommentare
    Sabine Pfeifle

    Super Sache, das kommt hoffentlich bald!