Zum Hauptinhalt springen

0:8 – Unterstrass blamiert sich

Fussball-Inside Hohe Resultate sind fester Bestandteil eines Cup-Wettbewerbs. Besonders in der frühen Phase, wenn die Kräfteverhältnisse der Teams, die aufeinandertreffen, noch stark variieren. Das 0:8 von Unterstrass bei Wiesendangen im Regional-Cup lässt sich damit jedoch nicht erklären. Denn die Stadtzürcher spielen in der 2. Liga (Gruppe 1, Platz 9), die Wiesendanger eine Liga tiefer in der Gruppe 6 (6.). «Was wir abgeliefert haben, war inakzeptabel, ein Debakel», sagt Unterstrass-Trainer Gabriele Giandomenico. Selbst beim Heimteam zeigte man sich überrascht ob der fehlenden Gegenwehr der Gäste. Wiesendangens Assistenztrainer Dogan Isik drückte es metaphorisch aus: «Der Gegner hat uns den roten Teppich zum Tore schiessen ausgerollt. Er hat sich abschlachten lassen.» Bereits zur Pause hatte der Unterklassige 4:0 geführt, worauf Giandomenico seine Spieler in der Halbzeit ins Gebet nahm: «Die Wände haben gewackelt. Ich bin selten so laut geworden.» Die erhoffte Reaktion in der zweiten Hälfte blieb aus. Dem Coach gab vor allem zu denken, dass jene Akteure, die sonst wenig Spielzeit erhalten, sich nicht aufdrängten und nicht versuchten, ihre Chance zu nutzen. «Das ist mir ein Rätsel. Der Einzige, den keine Schuld trifft, ist der Goalie. Sonst waren alle schlecht.» Die vielen Absenzen – auf dem Platz standen neben dem Torhüter nur zwei Stammkräfte – wollte er nicht als Entschuldigung für das deutlichste Resultat der 2. Runde gelten lassen (3 der 32 Partien stehen noch aus). Im heutigen Training wird Giandomenico nicht mehr auf den desolaten Auftritt eingehen: «Ich bin zwar sauer auf die Spieler, aber sie wissen, dass sie am Sonntag in der Meisterschaft gegen Bülach gefordert sind.» Ganz ohne Konsequenzen bleibt das 0:8 aber nicht. Giandomenico kündigt an: «Wir werden in dieser Woche sehr, sehr hart trainieren.» (kai)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch