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15 Tonnen Kies verloren

Ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Franken ist bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Lieferwagen gestern Morgen auf der A 3 bei Thalwil entstanden. Verletzt wurde beim Unfall aber niemand.

Thalwil – Autofahrer in der Region brauchten gestern Geduld: Der spektakuläre Unfall auf der A 3 von 7.30 Uhr hatte bis weit in den Nachmittag hinein Auswirkungen auf den Verkehr in den Gemeinden. «Die Autobahn konnten wir um 15.45 Uhr wieder freigeben», sagte ein Sprecher der Kantonspolizei. Der Verkehr habe sich schnell normalisiert. Beim Unfall auf der A 3 war in einem Baustellenbereich zwischen Horgen und Thalwil ein Lieferwagen mit einem Lastwagen zusammengekracht, wie die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung schreibt. Der 19-jährige Lenker des Lieferwagens, der Richtung Zürich unterwegs war, wechselte auf die rechte Fahrspur und übersah dabei den Lastwagen. Der 63-jährige Lastwagenchauffeur kollidierte nach dem Zusammenprall mit dem Lieferwagen mit der Leitplanke – sein Gefährt kippte auf die Seite. Dabei wurden rund 15 Tonnen Kies auf eine Wiese und in den angrenzenden Wald ausgeleert. Weil sich der Unfall an einer schwierig zu erreichenden Stelle ereignet hatte, gestalteten sich die Bergungsarbeiten laut Polizeiangaben äusserst aufwendig. Der schwer beschädigte Camion musste für den Abtransport mit einem Pneukran angehoben und auf einen Tieflader aufgeladen werden. Der verstreute Kies und die mit Treibstoff verseuchte Erde wurde mit einer Sauganlage abgetragen und mit einem Lastwagen weggefahren. Weder der Chauffeur des Lastwagens, noch der Lenker des Lieferwagens, noch sein Beifahrer wurden beim Unfall verletzt. Die vorsorglich aufgebotene Ambulanz wurde daher nicht benötigt. Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei drei Bergungsunternehmen, mehrere Mitarbeiter des Nationalstrassen-Unterhaltsdiensts und Spezialisten des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel). Die Feuerwehr Horgen sperrte die Autobahn und leitete den Verkehr um. (zet) Es dauerte Stunden, bis der verunfallte Lastwagen durch einen Pneukran auf einen Tieflader zum Abtransport geladen werden konnte. Foto: Sabine Rock

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