Zum Hauptinhalt springen

2009 jauchzt des Winzers Herz

Die Trauben erreichen heuer Spitzenwerte. Sie sind süss und sehr fruchtig.

Winterthur - Bisher galt das Jahr 2003 als das Wunderjahr für Winzer und Weinliebhaber. Bald aber dürften sie vom Jahrgang 2009 schwärmen. Denn nun steht fest, dass ihre Qualität jene des Jahrhundertsommers erreicht.

Laut dem kantonalen Rebbaukommissär Andreas Wirth liegt der Durchschnitt der bisher gemessenen Trauben bei nunmehr 98 Oechslegraden. Wirth schätzt, dass in den nächsten Tagen noch ein paar Zehntelgrade dazukommen werden und der Wert somit hart an der Hundertergrenze kratzt. «Da jauchzt des Winzers Herz», sagt Wirth, denn es wird das zweitbeste Resultat seit Beginn der Aufzeichnungen. 2003 wurden 103,4 Oechsle registriert. Damals allerdings waren die Trauben sehr schnell reif. Heuer hingegen hatten sie dank einem warmen Frühling und einem langen, trockenen Herbst viel Zeit zum Ausreifen und sind gesund. «Das wird eine etwas fruchtigere Note als 2003 hervorbringen», sagt Wirth. «Davon kann ein Kellermeister eigentlich nur träumen.»

Ebenfalls wohlgediehen ist der Riesling-Silvaner: Er erreichte 80 Oechslegrade, was weit über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegt. (rd)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch