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30 Ideen für das Zentrum von Küsnacht

Ein Preisgericht wird demnächst die Ergebnisse des Projektwettbewerbs für den Dorfkern beurteilen. Die Jurierung ist öffentlich.

Von Daniel Fritzsche Küsnacht &endash 30 städtebauliche Konzepte für den Dorfkern rund um den Küsnachter Bahnhof sind in den vergangenen Monaten zusammengekommen. Büros aus der ganzen Schweiz, aber auch aus dem Ausland haben sich an dem offenen zweistufigen Projektwettbewerb beteiligt. Planungsvorstand Mark Furger (FDP) spricht von einer «schönen Auswahl», auch wenn er die Vorschläge noch nicht genau unter die Lupe genommen hat. Am 22. und am 23. November werden die Pläne juriert. Von den 30 Vorschlägen wird ein Preisgericht die besten 10 auswählen, die dann vertieft werden. Die zweitägige Bewertung ist öffentlich. Die Bevölkerung kann die Jurierung verfolgen und später Empfehlungen des Preisgerichts kommentieren. Es sei ein erklärtes Ziel, die Bürger bei der Planung möglichst stark miteinzubeziehen, sagt Mark Furger. Die Entscheide der Jury umwerfen könne die Bevölkerung zwar nicht, sie habe aber die Möglichkeit, Schwerpunkte zu setzen und Anpassungen zu verlangen. Ein sehr aufwendiges Verfahren Der Einbezug der Bevölkerung wird bei der Zentrumsplanung fast bis zum Exzess betrieben. Das begann schon vor zwei Jahren, als an die 100 Küsnachter an sechs Workshops ihre Empfehlungen abgeben durften. Diese bilden nun die Grundlage für den Projektwettbewerb. «Ein derart aufwendiges Verfahren ist einmalig», sagt Planungsvorstand Furger. Den Aufwand nehme die Gemeinde aber gerne in Kauf, wenn sich die Stimmbürger dafür am Ende für das Projekt begeistern können. Denn das Gebiet rund um den Bahnhof sei heute unbefriedigt gestaltet. Neue Gebäude und Freiräume sollen dereinst für eine angemessene Visitenkarte Küsnachts sorgen. Die Jury tagt am 22. und am 23. November, 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr in der Truppenunterkunft Hesli-Halle an der Unteren Heslibachstrasse 33.

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