Dübendorfer Nein zum Ausbau des Bahnhofs Stettbach

Der Gemeinderat lehnt einen 4,4-Millionen-Kredit für den Umbau des Bahnhofs Stettbach ab. Dieser wird nun ohne die geplanten Perrondächer auskommen müssen.

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Der Dübendorfer Gemeinderat lehnte gestern Montagabend einen 4,4-Millionen-Kredit für den Ausbau des Bahnhofs Stettbach mit 20 zu 14 Stimmen ab. Dübendorf bezahlt somit nur 2,2 Mio. Franken als gebundene Ausgaben an die total 45 Millionen für den Umbau des Verkehrsknotens. Kritik an der Vorlage kam von den Grünliberalen und der SVP.

Angeprangert wurden vor allem die hohen Kosten und deren Aufteilung. Der Stadtrat habe es verpasst, in den Verhandlungen mit den Partnern die Grenzen der finanziellen Beteiligung durchzusetzen, lautete ihr Tenor. Den Umbau tragen neben Dübendorf die SBB, der Kanton und die Stadt Zürich. Deren Parlament hatte dem Stadtzürcher Beitrag von 5,5 Millionen Franken vor zwei Wochen mit 82 zu 25 zugestimmt.

Der Bahnhof Stettbach könnte trotz des Neins aus Dübendorf ausgebaut werden - allerdings mit 200 Veloabstellplätzen weniger als vorgesehen. Zudem würden die geplanten Perrondächer nur mit Normwartehallen der Verkehrsbetriebe Zürich VBZ erstellt. Vielleicht ist das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen: Die SP/Juso-Fraktion kündigte die Lancierung einer Volksinitiative an.

Erstellt: 07.10.2008, 11:33 Uhr

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