Jedem sein Talent Ein Bruder ist Sprinter, der andere NLA-Handballer

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Im Hause Fongué ist aus jedem der drei Söhne ein Spitzensportler geworden. Eric, der Jüngste, schenkt diesem Umstand keine Beachtung. «Aber Aussenstehende staunen regelmässig darüber. Wenn so etwas immer wieder an einen herangetragen wird, glaubt man irgendwann selbst, dass es sich wohl um etwas Spezielles handeln muss», sagt er trocken. Sportlich waren schon die Eltern. Der Vater, der aus Kamerun stammt, steht nach wie vor auf dem Tennisplatz. Relevanter, als das Talent, das die beiden vererbt haben, sind aber das Verständnis für die gezielte Förderung und die Unterstützung dabei.

Die gemeinsame Leidenschaft der Kinder galt dem Handball. Eric Fongués Anfänge gehen ebenfalls darauf zurück. Er präzisiert: «Für mich war es ein Ausweichen. Denn seit dem siebten Altersjahr war Basketball meine erste Wahl. Nur fanden wir zunächst keinen geeigneten Verein.» Deshalb entwickelte er sein Ballgefühl im HC Dietikon-Urdorf, ehe er als Oberstufenschüler umstieg. Auch Rolf Malcom Fongué (23) hat sich anderweitig orientiert, wandte sich der Leichtathletik zu und ist dort zu einem schweizweit führenden Sprinter gereift. Seine Bestzeit über 100 m liegt bei 10,47 Sekunden. Der Älteste, Thierry Fongué (26), ist Handballer geblieben. Er bestreitet als polyvalenter Rückraumspieler seine zweite Saison mit der NLA-Mannschaft von GC Amicitia. «Natürlich verfolgen wir gegenseitig unsere Karrieren und motivieren uns. Hilfreich ist der Austausch vor allem in mental schwierigen Phasen, denn die hat jeder schon erlebt», so Eric Fongué. (bud)

Erstellt: 16.11.2011, 06:23 Uhr

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