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Aargau beklagt sich über Greater Zurich Area und zahlt weniger

Für die Vermittlung von nur vier Kleinfirmen hat der Aargau in fünf Jahren drei Millionen bezahlt. Jetzt droht er mit dem Austritt.

Aarau/Zürich - Der Aargauer Regierungsrat ist unzufrieden mit der Bilanz des Standortmarketings durch die Greater Zurich Area (GZA). Seine weitere Mitgliedschaft macht er von drei Bedingungen abhängig: erfolgsabhängige Mitgliederbeiträge, mehr Mitsprache sowie die Zusammenarbeit mit der Region Basel. Denn der Aargau sitzt genau zwischen den beiden Wirtschaftsräumen - der Region Baden ist Zürich näher, dem Fricktal die Basler Chemie.

Weil der Aargau nie besonders glücklich mit der GZA war, hat er sich vor fünf Jahren nur für eine probeweise Mitgliedschaft mit reduzierten Beiträgen entschieden - 2,95 Millionen Franken für fünf Jahre. Die Bilanz: Vier Kleinfirmen haben sich in dieser Zeit aufgrund der Vermittlung durch die GZA im Aargau angesiedelt mit insgesamt 20 Kurzfrist- und 50 Langfristarbeitsplätzen. Für den Regierungsrat ist eine weitere Mitgliedschaft mit der bisherigen Organisation nicht vertretbar. Er reduziert ab Juni die Beiträge und bezahlt bis Ende Jahr nur noch 250 000 Franken. Eigentlich müsste der Aargau pro Jahr 900 000 Franken bezahlen.

GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt sagt: «Ein Austritt des Aargaus wäre sehr bedauerlich.» Die Forderungen seien bekannt und würden in die laufende Diskussion um eine Neuorganisation einfliessen. In der Stiftung GZA sind die Kantone ZH, AG, SO, ZG, SZ, GL, SH und GR, die Städte Zürich und Winterthur sowie zwölf private Unternehmen vertreten. Sie ist seit 1999 tätig.

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