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Adliswiler Gemeinderat

Ja zu FDP-Motion zur Schulsozialarbeit

Neben der Einzelinitiative zur Spitalfusion (siehe Bericht oben) behandelte der Adliswiler Gemeinderat am Mittwochabend noch weitere Traktanden.

Soziales Netz Horgen: Der Gemeinderat winkte einstimmig die neuen Statuten des Zweckverbandes Soziales Netz Horgen durch. Der Stimmbürger wird das letzte Wort haben. Ein Abstimmungstermin ist noch nicht bekannt.

Fusion Adliswil-Langnau: Der CVP-Gemeinderat Clemens Ruckstuhl verlangte, dass Adliswil mit Langnau fusionieren solle. Stadtpräsident Harald Huber (FDP) sah im Bestreben «keine Priorität». Er äusserte aber die Bereitschaft, Synergien mit anderen Gemeinden zu suchen. Für die SP-Gemeinderätin Rita Schmid war der Vorschlag «unausgegoren». Der Rat lehnte die Vorlage trotz der vielen negativen Voten mit 15 Ja- zu 20 Nein-Stimmen relativ knapp ab.

Flächendeckende Schulsozialarbeit: Der Rat überwies eine FDP-Motion zur flächendeckenden Schulsozialarbeit an die Schulpflege. Dafür votierten 25 Gemeinderäte, 10 sagten Nein. Die FDP hatte den gleichen Vorstoss schon im Dezember präsentiert, war damit aber unterlegen. Der FDP-Vorschlag folgt kantonalen Richtlinien. Schulsozialarbeit ist heute nur in drei von sechs Schulhäusern im Angebot. Mit den FDP-Vorgaben könnte sie flächendeckend eingeführt werden. Dabei würde der Stellen-Etat für die Schulsozialarbeit von 1,9 auf 2,67 erhöht. Derweil sammelt die SP weiter Unterschriften für ihre Initiative «Flächendeckende Schulsozialarbeit».

Umzug der Stadtverwaltung: Die ganze Adliswiler Stadtverwaltung hätte schon Anfang Januar an die Zürichstrasse 12 umziehen sollen. Doch die Zügelaktion muss auf November verschoben werden. Der zuständige Stadtrat Walter Müller (Freie Wähler) begründete die Verzögerung damit, dass die Fassade gleichzeitig mit dem Umbau saniert werden müsse. Und dies könnte zu Mehrkosten führen, befürchten einige Gemeinderäte. (mor)

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