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Andrea Stauffacher kommt frei

Die Zürcher Linksaktivistin darf das Gefängnis vorzeitig verlassen. Es drohe kein Rückfall.

Sitzt seit dem 13. Mai 2013 im Gefängnis von Winterthur: Andrea Stauffacher vor dem Bundesstrafgericht anlässlich der Urteilsverkündung. (8. November 2011)
Sitzt seit dem 13. Mai 2013 im Gefängnis von Winterthur: Andrea Stauffacher vor dem Bundesstrafgericht anlässlich der Urteilsverkündung. (8. November 2011)
Keystone

Die 64-jährige Andrea Stauffacher hat zwei Drittel ihrer Strafe abgesessen und kommt deshalb voraussichtlich am 21. April wieder frei. Verurteilt worden war sie wegen mehrfacher Gefährdung durch Sprengstoffe und Sachbeschädigung.

Weil kein Rückfall drohe und sie sich im Vollzug angemessen verhalten habe, komme Stauffacher vorzeitig frei, bestätigte ihr Anwalt Marcel Bosonnet heute eine Meldung der «NZZ am Sonntag». Die Mitbegründerin des revolutionären Aufbaus sitzt seit 13. Mai 2013 im Gefängnis von Winterthur.

Attacke mit Knall-Raketen

Das Bundesstrafgericht hatte Stauffacher im November 2011 wegen Gefährdung durch Sprengstoffe in verbrecherischer Absicht und Sachbeschädigung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 17 Monaten verurteilt. Sie sei schuldig, mit umgebauten Knall-Raketen Attacken auf das Spanische Generalkonsulat sowie ein Gebäude der Kantonspolizei in Zürich verübt zu haben.

Stauffacher hatte sich beim Bundesgericht gegen das Urteil der Bundesstrafgerichts gewehrt. Ihre Beschwerde war jedoch abgewiesen worden.

(SDA)

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