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Angeles Nichtwahl als Tabubruch

Mit der Wahl von Patric Crivelli (SVP) anstelle von Patrick Angele (SP) hat der Dübendorfer Gemeinderat erstmals in seiner Geschichte einen 1. Vize nicht zu seinem Präsidenten gewählt.

Was die Nichtwahl von Patrick Angele langfristig bedeutet, ist offen.
Was die Nichtwahl von Patrick Angele langfristig bedeutet, ist offen.
Keystone

Die Dramaturgie der Geschehnisse im Dübendorfer Stadtparlament war vorgezeichnet. Die SVP hatte bereits Anfang April klargemacht, dass sie den bisherigen 1. Vizepräsidenten, den Sozialdemokraten, Patrick Angele, nicht zum Gemeinderatspräsidenten für das kommende Amtsjahr wählen werde. Weil FDP und BDP/EVP der SVP am Montag mit wenigen Ausnahmen folgten, verlief der Abend ganz nach SVP-Drehbuch. Im ersten Wahlgang setzten die Bürgerlichen auf den von ihnen selbst als Alternative zu Angele ins Spiel gebrachten SP-Mann Max Senn. Der 66-Jährige erhielt 21 von 39 Stimmen, der 23-jährige Angele lediglich 16.

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