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Angriff besser als Abwehr

Der 41:25-Sieg in Muri hat den Stäfner NLB-Handballern erste Fragen beantwortet, während Horgen gegen Altdorf besser startete, als zu erwarten war.

Handball. - Der Aufsteiger konnte dem Favoriten nicht das Wasser reichen. Stäfa feierte im ersten Spiel der Saison gegen Muri einen 41:25-Kantersieg. Der Ligafavorit thront damit schon nach einer Partie auf dem ersten Platz. «Ich glaube, als Auftakt war die Leistung in Ordnung», sagt Markus Jud. Der Stäfa-Trainer und seine Akteure waren in den Aargau gereist, ohne den Gegner genau zu kennen. «Wir kannten zwar die Spielernamen, wussten aber nicht, wie die sich in den letzten Jahren entwickelt haben», sagt er. Die Gewissheit kam postwendend. Die Gelb-Schwarzen lagen trotz harzigem Start schnell in Front und stellten früh klar, wer das Sagen auf dem Feld hat. Jud nutzte die Situation aus und gab seinen Nachwuchsspielern schon in den ersten Minuten Spielzeit. In den letzten 10 Minuten liefen bei den Stäfnern nur noch die jungen Akteure auf.

Die erste Partie lieferte dem Trainer einige Erkenntnisse über das Spiel seiner Mannschaft. «Unsere Angriffseffizienz lag bei 64 Prozent, das ist ein guter Wert», sagt Jud. Am erfolgreichsten waren die Rückraumspieler Tobias Bosshard mit 9 und Predrag Milicic mit 8 Toren. Die Offensive ist nach wie vor das Prunkstück der Stäfner Mannschaft, Mängel hat Jud dagegen in der Defensive ausgemacht. «25 Gegentore sind zu viel», sagt er. Er wisse aber seit zwei, drei Wochen, dass in der Deckung noch Arbeit auf sie zukomme.

Horgen überrascht Altdorf

Zwei Plätze hinter Stäfa liegt Horgen, das die Saison mit einem Paukenschlag eröffnet hat. Vor dem Heimspiel gegen Altdorf hatte Trainer Peter Schaudt noch tief- gestapelt: «Gegen diesen Gegner tun wir uns immer schwer», sagte er. Seine Mannschaft bewies ihm am Samstag das Gegenteil und besiegte die Urner mit 33:27. «Es hätte schlimmer kommen können», sagt Schaudt und fügt dann etwas ernster hinzu: «Wir waren das bessere Team.» Weil die Vorbereitung mit vielen abwesenden Stammspielern harzig verlaufen war, blickte Schaudt dem Start mit gemischten Gefühlen entgegen. Nach dem erfolgreichen Auftritt gegen Altdorf sagt er: «Stellt man die Vorbereitung in Rechnung, war unsere Leistung Weltklasse.»

Die Horgner liefen in den ersten Minuten zwar einem Rückstand hinterher, drehten die Partie aber früh und führten in der Halbzeit mit 16:14. Als es 7 Minuten vor Schluss 30:23 stand, konnte Schaudt gar noch die zweite Garde bringen. Vor allem die Ausbeute seiner Mannschaft erfreut den Trainer: «33 Treffer sind für uns sicher überdurchschnittlich.»

9 Treffer erzielt: Tobias Bosshard.

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