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Apotheker legen im Pillenstreit Rekurs ein

Zürich &endash Der Streit um die Abgabe von Medikamenten durch die Ärzte geht weiter. Gestern haben drei Apotheken beim Verwaltungs- und beim Bundesgericht Rekurs eingelegt gegen die ihrer Meinung nach unfair kurze Übergangsfrist von drei Monaten. Das Bundesgericht hatte im September den Ärzten in Zürich und Winterthur erlaubt, ihren Patienten Medikamente abzugeben. Der Regierungsrat hat auf eine Übergangsfrist verzichtet und die 2008 angenommene Volksinitiative auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt. Argument der Regierung: Die Apotheker hätten nun mehrere Jahre Zeit gehabt, sich auf die Neuregelung einzustellen. Apothekerpräsident Lorenz Schmid spricht von einem «verantwortungslosen Kahlschlag» und fordert eine Übergangsfrist von 5 Jahren. Claudia Brem von der Ärztegesellschaft wirft den Apothekern «trölerisches Verhalten» und «Missachtung des Volkswillens» vor. (rba)

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