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ARA-Wettbewerb lanciert

Ein Ideen-Wettbewerb soll den Richterswilern den Weg für ihre ARA weisen.

Richterswil - Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Mülenen in Richterswil muss dringend saniert werden. Das ist spätestens seit dem Volks-Nein zur ARA-Fusion mit der Wädenswiler ARA Rietliau vom letzten September sonnenklar.

Der Richterswiler Gemeinderat lanciert jetzt einen Ideenwettbewerb unter Ingenieuren. Daraus soll ein Ausbaukonzept und ein Kostenvoranschlag für die Sanierung der ARA Mülenen resultieren. Die entscheidende Frage ist, mit welcher Technologie das Richterswiler Abwasser künftig geklärt werden soll.

Nebst anderen Verfahren wären das Belebschlammverfahren, wie es heute in der Mülenen in Betrieb ist, aber auch die Membranfiltertechnologie, wie sie in Wädenswil mit Erfolg angewendet wird, denkbar. Letzteres ist zwar teuer, dafür aber auch platzsparend. Und die engen Platzverhältnisse sind ein Knackpunkt bei der ARA Mülenen.

Der Gemeinderat wird die Wettbewerbsteilnehmer so auswählen, dass Ideen zu verschiedenen Verfahren erarbeitet werden. Dann wird er das ihn überzeugende Projekt dem Volk zur Urnenabstimmung unterbreiten.

Der von der Gemeinde beigezogene Fachberater rechnet im Moment mit Sanierungskosten zwischen 10 und 20 Millionen Franken. Zur Erinnerung: Die Fusion mit der ARA Rietliau hätte 17,3 Millionen Franken gekostet. Der Betrag wird via Abwassergebühren finanziert.

ARA-Fusion wieder ein Thema?

Je nachdem, wie hoch die Sanierungskosten ausfallen werden, könnte eine Fusion mit der ARA Rietliau wieder zum Thema werden. Mit dieser Frage wird sich aber der neue Gemeinderat auseinandersetzen müssen. Die ARA Richterswil ist sanierungsbedürftig, und die Platzverhältnisse sind prekär. Foto: Patrick Gutenberg

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