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Arbeiten an der Seele des Messers

Marco Guldimann arbeitet als Koch und setzt in der Küche Messer ein, die er selber geschmiedet hat.

Marco Guldimann hat vor zehn Jahren mit dem Messerschmieden begonnen. Heute betreibt der 28-Jährige eine eigene Schmiedewerktstatt in Schwamendingen. Davon leben kann er allerdings noch nicht, darum arbeitet er in einem 50-Prozent-Pensum als Koch im Hotel Neufeld in Zürich.
Marco Guldimann hat vor zehn Jahren mit dem Messerschmieden begonnen. Heute betreibt der 28-Jährige eine eigene Schmiedewerktstatt in Schwamendingen. Davon leben kann er allerdings noch nicht, darum arbeitet er in einem 50-Prozent-Pensum als Koch im Hotel Neufeld in Zürich.
Sophie Stieger
Den Schmiedeofen hat Marco Guldimann selber konstruiert. Nur 15 Minuten, nachdem er diesen in Betrieb genommen hat, kann er den Stahlzylinder im Ofen erhitzen und mit dem Schmieden beginnen.
Den Schmiedeofen hat Marco Guldimann selber konstruiert. Nur 15 Minuten, nachdem er diesen in Betrieb genommen hat, kann er den Stahlzylinder im Ofen erhitzen und mit dem Schmieden beginnen.
Sophie Stieger
Der letzte Schritt: Marco Guldimann schärft das Damastmesser auf einem Schleifstein. Allein diese Handarbeit dauert eine halbe Stunde.
Der letzte Schritt: Marco Guldimann schärft das Damastmesser auf einem Schleifstein. Allein diese Handarbeit dauert eine halbe Stunde.
Sophie Stieger
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Zürich – Nur wenige Minuten und ein paar Dutzend Schläge von Spindelpresse und Hammer braucht Marco Guldimann, und schon ist aus einem runden und glühend heissen Stahlstück etwas entstanden, das die Form eines Messers hat. Ein 145 Kilogramm schwerer Amboss steht mitten in seiner kleinen Werkstatt in einer grossen Gewerbehalle an der Luegislandstrasse in Schwamendingen. Rund um den Amboss herum findet sich alles, was der Schmied für seine Arbeit braucht.

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