Zum Hauptinhalt springen

Aufregung um Gateway Limmattal

Dietikon - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) stelle den Bau des Container-Umschlagterminals beim Rangierbahnhof Limmattal in Dietikon infrage: Unter diesem Titel hat die Gemeindeallianz Lebensqualität Limmattal - ein Zusammenschluss von zehn Limmattaler Städten und Gemeinden - gestern Stimmung gegen das umstrittene Projekt gemacht. Die Allianz zitierte dabei aus einem Papier des BAV vom 30. September: Das BAV halte es für denkbar, dass der von den SBB geplante Gateway redimensioniert oder verlegt werden müsse - aus wirtschaftlichen, strategischen oder umweltrechtlichen Gründen. Die Gemeindeallianz schrieb, sie fühle sich durch das BAV in ihren Vorbehalten gegenüber dem Projekt bestärkt und werde auf politischem und rechtlichem Weg weiterhin gegen Gateway vorgehen.

Eine Anfrage beim BAV zeigt indes: Die Gemeindeallianz hat in ihrer Mitteilung nur die halbe Wahrheit geschrieben. Dass das BAV den Gateway infrage stelle, sei reines Wunschdenken, sagt ein BAV-Mitarbeiter. Das BAV habe in einer Auslegeordnung lediglich alle denkbaren Varianten für die Projektplanung festgehalten. Das 100 bis 200 Millionen Franken teure Projekt soll nächstes Jahr öffentlich aufgelegt werden. In Betrieb gehen soll der Gateway 2015. Der Verwaltungsrat der SBB hat im September bekräftigt, das Bauvorhaben voranzutreiben. (sth)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch