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Ausbau dank Binding-Waldpreis

490 000 Franken hat der Gemeinderat gestern für die Forstabteilung von Bülach bewilligt. So können vier neue Büroräume entstehen.

Von Fahrettin Calislar Bülach – In beiden vorbereitenden Kommissionen war der Kredit umstritten gewesen; das Stadtparlament hiess ihn aber deutlich mit 19 zu 8 Stimmen gut. Geplant ist die Vergrösserung des Werkhofes an der Solistrasse durch vier Büroräume und ein Sitzungszimmer. Dies, weil das Amt zurzeit auf mehrere Standorte verteilt ist, was wiederum zu einem grossen Mehraufwand führe, begründete der Stadtrat seine Vorlage. Die Standorte werden zusammengeführt. Die 13 Angestellte umfassende Abteilung erhielt kürzlich den renommierten Binding-Waldpreis. Ein Teil der Kosten wird aus dem Topf des Preisgeldes bezahlt. Bekämpft wurde die Vorlage von einer Allianz aus FDP und Grünen. Die Grünen bemängelten die Kosten und kritisierten den Einsatz des Preisgeldes für das Bauvorhaben. Ihr Antrag, das Preisgeld nicht für den Bau einzusetzen, wurde klar abgelehnt. Die FDP sah in einem Umzug der Administration aus dem Stadtzentrum vor allem Nachteile und verwies auf den geplanten Bau eines neuen geräumigen Verwaltungsgebäudes. SVP/EDU, SP und EVP unterstützten den Stadtrat. Sie versprechen sich vom Ausbau moderne Arbeitsplätze für die Angestellten. Bibliothekarinnen atmen auf Der Gemeinderat hat ausserdem der Verlängerung der Leistungsvereinbarung mit der Lesegesellschaft Bülach als Trägerin der Stadtbibliothek zugestimmt. Die Stadt leistet insgesamt einen Beitrag von jährlich rund 165000 Franken (Stand 2010) plus Teuerung für den Betrieb. Die Bibliothek habe bei stagnierenden Einnahmen mit höheren Ausnahmen zu kämpfen. Die zentrale Bedingung: Die minimale Öffnungsdauer soll von 15 auf 17 Stunden pro Woche steigen. Sie beträgt allerdings heute schon im Schnitt 22 Stunden.

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