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Bau des Glattpark-Schulhauses ist umstritten

Opfikon &endash Das Podium zum geplanten Schulhaus im Glattpark lockte am Donnerstagabend 70 interessierte Opfiker ins katholische Kirchgemeindehaus. Am 27. November befindet das Volk über den Planungskredit von 550 000 Franken. «Mit der Fertigstellung des Glattparks erwarten wir bis zu 6000 neue Einwohner in Opfikon», sagte Marc-André Senti (SP). Darunter seien auch viele Kinder zu erwarten, die im Schulalter oder kurz davor seien. Für diese müsse eine geeignete Infrastruktur geboten werden, die zwingend auch ein Schulhaus beinhalte. Auf dem Podium stellten die beiden Gemeinderäte Marc-André Senti (SP) und Richard Muffler (SVP) das Pro und Kontra dar. Ganz anders argumentierte Richard Muffler (SVP). «Bis heute wohnen gerade 39 schulpflichtige Kinder im Glattpark», sagte er. Dass diese Zahl dermassen steige, dass ein Schulhaus für etwa 18 Primarschulklassen gerechtfertigt sei, könne niemand voraussagen. Für ihn mache es deshalb mehr Sinn, das bestehende Schulhaus Lättenwiesen auszubauen. Dieser Ausbau könnte viel billiger realisiert werden als der Neubau im Glattpark, der überdimensioniert sei. Engagiertes Publikum Viele Zuhörer nutzten am Donnerstag die Gelegenheit, ihre Meinungen zu äussern. Während die Befürworter die prekären Platzzustände in den bestehenden Schulhäusern anführten, hielten die Gegner die hohen Kosten als Argument dagegen. Mit einem Nein würde nicht nur der Planungskredit, sondern auch der Baukredit von etwa 30 Millionen Franken eingespart. «Wer ernten will, muss säen», sagte Senti. Denn ohne Schulhaus verkomme der Glattpark zu einer Schlafstadt. Und dies sei nicht in seinem Sinne.

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