Zum Hauptinhalt springen

Bedingte Geldstrafe von 18 000 Franken für Autolenker

Dielsdorf/Regensdorf – Im Frühling vor zwei Jahren ist ein Autolenker auf dem Ostring in Regensdorf über Rot gefahren. Dabei hat er einen von links kommenden Personenwagen gerammt, der sich in der Folge überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Das Bezirksgericht Dielsdorf hat den heute 71-jährigen deutschen Lenker nun zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 200 Franken – total 18 000 Franken – und einer Busse von 500 Franken verurteilt. Es geht damit über die von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafe hinaus. Diese betrug 30 Tagessätze zu 300 Franken, aber eine Busse von 2300 Franken. Die Höhe des Tagessatzes bemisst sich am Einkommen und Vermögen des jeweiligen Angeklagten. Beim Unfall erlitt die Fahrerin des gerammten Autos ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Verstauchung der Wirbelsäule. Sie war dadurch zwei Monate nicht arbeitsfähig. An den Hergang der Kollision kann sie sich nicht mehr erinnern. Der 71-Jährige beteuerte Ende Oktober vor dem Bezirksgericht hingegen mehrmals, dass die Lichtsignalanlage Grün gezeigt habe (der TA berichtete). Sein Verteidiger forderte dementsprechend einen Freispruch. Er berief sich unter anderem auf Aussagen eines Zeugen, der damals eine in den Ostring mündende Strasse überquerte. Die Staatsanwaltschaft hatte ein Gutachten zum Unfallhergang in Auftrag gegeben. Dieses besagt, dass zur ungefähren Unfallzeit ein Fahrzeug bei Rot über die besagte Kreuzung gefahren ist. Die Daten werden durch die Lichtsignalanlage gespeichert. (szr)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch