Zum Hauptinhalt springen

Beim Wädenswiler Bahnhof droht ein Chaos

Ab 2012 wird der Bahnhof Wädenwil umgebaut. Stadtrat Heini Hauser befürchtet Schlimmes.

Von Bettina Ledergerber Wädenswil – Im Frühling 2012 werden die Bagger auffahren – zwei Jahre später als ursprünglich geplant. Die SBB als Bauherrin rechnen damit, dass dann mit den Bauarbeiten für die Modernisierung des Bahnhofs Wädenswil begonnen werden kann. Stadtrat und Bauvorstand Heini Hauser (SVP) ist froh, dass es «nun endlich vorwärtsgeht». Ab heute liegen im Wädenswiler Bauamt die Pläne zur Einsicht auf. Laut Stadtingenieur Karl Bachmann haben die SBB das Projekt so eingegeben, wie sie es sich schon immer vorgestellt hatten. Die augenfälligste Anpassung zur heutigen Situation betrifft die Verbreiterung des Zugangs vom Bahnhofplatz her. Durch den Umbau der Unterführung wird der Kiosk rund acht Meter Richtung Zürich verschoben. Dahinter kommt ein zweigeschossiges Velohaus zu stehen. Die Stadt Wädenswil, die sich mit 1,64 Millionen Franken am Projekt beteiligt, rechnet mit einer Bauzeit von über eineinhalb Jahren. Das Vorhaben bringt grosse Hindernisse und Einschränkungen für die Pendler mit sich. «Ich hoffe, dass es sich in Grenzen hält und wichtige Bauarbeiten während den Sommer- und Semesterferien durchgeführt werden können», sagt Stadtrat Hauser. Er gibt zu, dass er die Pläne im Detail noch nicht gesehen hat. Offen ist etwa noch, wo die Velos in der Zwischenzeit abgestellt werden dürfen. Denn der heutige Platz wird für die Arbeiten benötigt. Hauser sagt: «Ich kann mir vorstellen, dass es chaotische Zeiten geben wird.» Er hofft aber, dass alles gut organisiert sein wird. Für die SBB haben solch logistische Fragen aber noch keine Priorität. «Zuerst wollen wird das Plangenehmigungsverfahren abwarten», sagt Mediensprecher Daniele Pallecchi. «Offene Fragen, etwa wo welcher Lastwagen durchfahren muss, werden wir später und professionell klären.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch