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Berühmt? Nur wenns sein muss

Wir haben acht junge Menschen befragt, wofür sie gerne berühmt wären. Die Offenheit und Ehrlichkeit hat uns beeindruckt.

«Wenn berühmt, dann als Schauspielerin oder Musikerin. Doch unbedingt muss ich das nicht haben.»
«Wenn berühmt, dann als Schauspielerin oder Musikerin. Doch unbedingt muss ich das nicht haben.»
Samuel Schalch
«Ich möchte auf keinen Fall berühmt werden. Die ganze Aufmerksamkeit, die mir damit zuteil würde, wäre mir definitiv zu viel. Die Anonymität liegt mir viel besser.»
«Ich möchte auf keinen Fall berühmt werden. Die ganze Aufmerksamkeit, die mir damit zuteil würde, wäre mir definitiv zu viel. Die Anonymität liegt mir viel besser.»
«Wäre ich bekannt, wäre meine ganze Privatsphäre dahin. Ich müsste aufpassen, was ich sage. Ich bin ganz zufrieden so.»
«Wäre ich bekannt, wäre meine ganze Privatsphäre dahin. Ich müsste aufpassen, was ich sage. Ich bin ganz zufrieden so.»
Samuel Schalch
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Berühmt sein, das wollen alle Menschen. Mit dieser Annahme haben wir uns auf die Strasse begeben, um Passanten zu befragen. Wofür sie gerne berühmt wären, sollten sie uns sagen, und was sie mit der vielen Aufmerksamkeit anstellen würden. Zusammen mit einem Bild käme das in die Zeitung.

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Die Realität zeigte sich bald komplizierter als gedacht. Vielleicht war unsere Annahme naiv. Denn nur wenige wollten bei der Umfrage mitmachen, und schon gar nicht wollten sie fotografiert werden. Vielleicht ist in Zeiten von Social Media Zurück­gezogenheit ein rareres Gut als breite Aufmerksamkeit. Und vielleicht ist in der Mittelstands-Schweiz Bekanntheit weniger wert als anderswo.

Wie auch immer. Wir verengten unseren Radius und änderten die Annahme: Wenn jemand vom Berühmtsein träumt, dann junge Menschen, dachten wir und steuerten den Pavillon auf dem Platzspitz an, wo auch tagsüber junge Erwachsene im Kreis sitzen und Musik hören. Und tatsächlich waren acht von ihnen – einige deutlich als Punks erkennbar – bereit, an unserer Umfrage teilzunehmen. Foto inklusive.

Klar, gab es auch jene, die das Promi-System grundsätzlich ablehnten. Logisch, dass sie ihr Gesicht, so pointiert ihre Argumente auch waren, nicht in der Zeitung sehen wollten. Die Offenheit und Ehrlichkeit jener aber, die mitmachten, beeindruckte uns.

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Der Traum vom Ruhm neigt sich langsam dem Ende zu. Es folgt ab nächstem Montag der Sommertraum von der Familie. Diesen möchten wir kommende Woche mit einer Wortwolke darstellen. Bitte senden Sie uns drei Stichworte, die Sie mit dem Traum von der Familie verbinden oder die für Sie persönlich untrennbar mit Familie verbunden sind an bellevue@tages-anzeiger.ch oder schreiben Sie sie in unsere Kommentarspalte.

Vielen Dank!

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