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«Das ist anstrengend genug»

David Bosshart, CEO des Gottlieb-Duttweiler-Instituts, über sein Gehalt und Frank Zappa.

Der promovierte Philosoph David Bosshart ist seit 1999 CEO des Gottlieb-Duttweiler-Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft in Rüschlikon. Er ist Autor zahlreicher internationaler Publikationen und weltweit tätiger Referent. Foto: Reto Oeschger
Der promovierte Philosoph David Bosshart ist seit 1999 CEO des Gottlieb-Duttweiler-Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft in Rüschlikon. Er ist Autor zahlreicher internationaler Publikationen und weltweit tätiger Referent. Foto: Reto Oeschger

Wo zeigt sich Ihre Eitelkeit?

Ich habe gerne Erfolg.

Was haben Sie immer in Ihrem Kühlschrank?

M-Budget-Mineralwasser, Alnatura-Ingwersaft und Champagner.

Welches Talent hätten Sie gern?

Schneller lernen können.

Das liebste Kleidungsstück in Ihrem Schrank?

Ich mag einfach Qualität.

Wann haben Sie das letzte Mal bedauert, Ihr Handy nicht ausgeschaltet zu haben?

Das Handy hat sich zu einem durchaus nützlichen Tool gemausert.

Ich bin immer mit mir selbst unterwegs. Nie allein. Das ist anstrengend genug.

Ihr Lieblingssong? Und warum?

Das ändert nach Lust und Laune. Immer wieder mal «Zoot Allures» von Frank Zappa, was eigentlich «zut alors» («So ein Mist aber auch») meint. Mit etwas Ironie kein schlechtes Lebensmotto.

Wohin gehen Sie in der Stadt, wenn Sie allein sein wollen?

Ich bin immer mit mir selbst unterwegs. Nie allein. Das ist anstrengend genug.

Eindrücklichste Figur, lebend oder tot?

Zürich hat interessante und eigenwillige Figuren hervorgebracht, die ich mochte, etwa Emilie Lieberherr, Ursula Koch, Ernst Sieber.

Wie lange brauchen Sie nach den Ferien, bis Sie sich in Zürich das erste Mal nerven – und worüber?

Ich bin selten in Zürich. Wenn ich aber dort bin, freue ich mich über die schöne Stadt. Das Nerven überlasse ich den Stadtzürchern.

Wann haben Sie das letzte Mal getanzt?

Vermutlich nach einem tollen Fussballtor.

Verdienen Sie genug? Wie viel?

Wenn Sie das Gehalt eines Migros-Direktors beziehen, können Sie wunderbar leben. Zum Protzen reicht es glücklicherweise nicht, aber demokratisierter Selection-Luxus liegt drin.

Erzählen Sie uns einen Witz!

Was ist der Unterschied zwischen dem Blatter Sepp und dem Infantino Gianni? Der eine ist aus Visp und der andere aus Brig.

Aufgezeichnet von Carmen Roshard

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