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Zürichs Auftritt ist ein unseliges Durcheinander

Verklebte Werbetrams, Tulpenbäume und neue Abfallkübel mit Pizzaschachtel-Ablagen überall. Dabei sollte die Stadt doch offen, karg und farblos sein.

War ursprünglich mal als offener Platz geplant – nun schränken zahlreiche Stühle die Bewegung ein: Der Sechseläuteplatz. Foto: Keystone
War ursprünglich mal als offener Platz geplant – nun schränken zahlreiche Stühle die Bewegung ein: Der Sechseläuteplatz. Foto: Keystone

Der Name Belibo komme von «beliebig», sagen die, welche den Stadtbaumeister durchschaut haben. Er selbst behauptet, aus einer alten Tessiner Dynastie zu stammen – nur steht der Name in keinem Adressverzeichnis.

Dafür finden sich Belibos Taten in Zürich an jeder Ecke. Zum Beispiel auf der unteren Bahnhofstrasse. Dort sieht man ein Baugespann für einen Werbebildschirm. 10 digitale Werbeanlagen gibt es schon auf den Trottoirs der Stadt, in zwei Jahren werden es 30 sein.

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