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Der erste und der letzte Punk

1976 gründete er die Nasal Boys, am Samstagabend zeigt er seine pythoneske Roadmovie-Premiere. Dazwischen liegt ein Künstlerleben so wunderbar eigenwillig, dass klar ist: Es gibt nur einen Rudi Dietrich!

Näher am Schamanen als am Irokesen: Rudi Dietrich, 60 Jahre jung – und so experimentierfreudig wie eh und je. Foto: Doris Fanconi
Näher am Schamanen als am Irokesen: Rudi Dietrich, 60 Jahre jung – und so experimentierfreudig wie eh und je. Foto: Doris Fanconi

«Wer sind Sie, Herr Dietrich?» Alle anderen würden einem bei dieser Einstiegsfrage zu verstehen geben: «Schon mal was von Gesprächsvorbereitung gehört, junger Mann?» Rudi Dietrich aber lugt mit Schalk hinter der Lennon-Brille hervor – und eröffnet unsere Unterhaltung wie ein gewiefter Schachspieler: Ich halte mich da an Carl Gustav Jung, der schrieb: ‹Man ist ein psychischer Ablauf, den man nicht beherrscht.›»

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